Elemente des Jacketts aus Tweed

Bevor Jacketts aus Tweed von dem Schnitt, den wir heute klassisch nennen, aufkamen, gab es eine Vielzahl von ähnlichen Modellen der Herrenkleidung. Aristokraten in Europa trugen Kamisole (ein langes einreihiges Jackett ohne Aufschläge), Bürger trugen Jacketts, Schauspieler – Gehröcke, Bankiers – Smokings. Beamte, Ärzte und Ingenieure bevorzugten Überröcke (ein langes ein bisschen antailliertes zweireihiges Jackett) anzuziehen.

Zweiteiliger Anzug kam in Europa am Anfang des 20. Jahrhunderts in Mode, seitdem ist Jackett ein Hauptkleidungsstück in Herrengarderobe. Sehen wir Hauptbestandteile von diesem Kleidungsstück ein.

Aufschläge des Jacketts

Tweed Herrenjacketts kommen mehr als 200 Jahre aus der Mode nicht. Mode ändert sich, neue Fassons kommen auf, aber Hauptbestandteile des Kleidungsstücks bleiben unverändert.

Jedes Jackett hat Aufschläge, die Umschläge, die in Nackenwirbelsäule symmetrisch geschnitten sind und die bis zum Oberknopf reichen. Sie können eng, weit, kurz oder lang, schräg, rechteckig, abgeschrägt usw sein.

Es gibt gespitzte oder abgerundete, sanfte Enden der Aufschläge.

Ein Aufschlag kann auch ein Teil des Kragens sein (sog. Schnitt Apache oder Schalkragen).

Taschen des Jacketts

Ein Jackett kann seitliche Außentaschen (eingesetzte Taschen, Pattentaschen, aufgesetzte Taschen) oder Innentaschen haben. Außentaschen sind ein wichtiger Teil des Designs von der Erzeugung, und die Innentasche ist zum Bewahren der Dokumente oder des Portemonnaies notwendig. Taschen können auch falsch (fest genäht oder mit Patten) sein.

Knöpfe des Jacketts

Abhängig von Fasson und Design der Erzeugung kann ein Jackett ein, zwei, drei oder vier Knöpfe (ein zweireihiges Modell bis acht Knöpfe) haben, die groß, mittelgroß, klein (gleichfarbig mit dem Stoff oder in Kontrastfarbe) sein können. Auf den Ärmeln des Jacketts stellen Knöpfe ein Schmuckelement dar.

Schlitz des Jacketts

Schlitz ist ein Einschnitt in Unterteil von Rückenteil des Jacketts, der für Bewegungsfreiheit sorgt. Wenn es nur einen Schlitz auf der Erzeugung gibt, befindet er sich in der Mitte des Kleidungsstücks.

Wenn es zwei Schlitze in Fasson vorausgesetzt sind, befinden sie sich seitlich auf dem Jackett. Es gibt Fassons ohne Schlitz, z.B. gerade halblose Blazer.

Taschentücher in Brusttaschen

Ein Tuch in Brusttasche ist ein Designschmuck, das selten mit Gesellschaftsanzug getragen wird. Ein Abendanzug oder ein Sonntagsanzug aus Tweed wird aber fast immer mit Taschentuch geschmückt. Sehr wichtig ist, eine richtige Farbkombination zu wählen: Meistens werden edle und extravagante Variante der Farbkombinationen genutzt. Um elegant auszusehen, wählt man ein mit dem Jackett gleichfärbiges Tuch aber in ein oder zwei Nuancen heller (z.B. zu dunkelblauem Jackett passt ein blaues Accessoire).

Tücher werden entsprechend den Benimmregeln gefaltet. Der Form nach kann es ein Quadrat, eine Spitze oder eine Figur wie z.B. ein Sektglas sein. Die Tuchlänge wird mit Rücksicht auf die Taschengröße gewählt, so dass der Stoffabschnitt gut hineinpasst und der Außenteil sichtbar ist. Der Textur nach gibt es folgende Tücher:

·        zarte und leichte (aus Batist und Seide),

·        harte (aus Baumwolle und Lein).

Auf jeden Fall müssen Kanten der Erzeugung klar bezeichnet sein.

Das, wie man das Tuch faltet, hängt von Fasson des Anzugs und der bevorstehenden Veranstaltung ab. Dieses Accessoire, gleich wie Halstuch, gibt dem Anzug Vollständigkeit und betont Individualität des Besitzers.

Sie können auch über verschiedene Fassons der Jacketts weiter lesen.


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