Eigenschaften des nationalen Tweeds

Großbritannien ist die Heimat des Tweeds, deshalb ist er da natürlich seit alten Zeiten verbreitet. Tweed ging einen weiten Weg von Kleidung für ländliches Gebiet beim kalten Wetter bis zu Modekönig auf den Schauen.

Klassik in der Neuzeit

Ursprünglich wurde Tweed als ein dichter wärmegedämmter Stoff erfunden, der vor Kälte, Wind und Regen im bewölkten schottischen Land schützte. Es ist auch heute nicht angebracht, komplette Anzüge aus dem dichtesten Tweed in Stadt zu tragen: Es wird vorausgesetzt, dass ein englischer Gentleman in diesem Anzug jagen oder mindestens in einem grenzenlosen Heideland spazieren wird. Man reitet in speziellen Tweed Jacketts namens hacking jacket.

Übrigens gibt es unbedingt einen Platz für Tweed in Betondschungel. Engländer tragen ein klassisches Tweed Jackett und kombinieren es mit Cordhose. Natürlich ist das eine Kleidung für Wochenende, Picknicks und Erholung beim kalten Wetter. Eine andere Art des Tweeds mit dem Fischgrätenmuster oder mit dem Hahnentrittmuster passt für Sportjacketts. Damit sehen Hemden mit Krawatten perfekt aus. Dieses Jackett kann man im Büro tragen, wenn es da keine strenge Kleidungsordnung gibt. Das Fischgrätenmuster tragen gewöhnlich amerikanische Bewunderer des Tweeds.

Auf der Höhe oder Lebensweise

Seit Tweed einer des modischen Haupttrends wurde, wurden die Regeln weit loser. Viele Londoner Hipster, die Retro bevorzugen, begannen oft mit den klassischen Stadtfahrrädern in Kleidung aus Tweed zu fahren. Das kann Jacketts, Westen, Mützen oder komplette Anzüge sein.

Tweed steigt von Laufstegen besonders in Herbst- und Winterkollektionen schon lang nicht herunter. Seit Coco Chanel ihr berühmtes Kostüm dem Publikum präsentierte, begehren Modedamen der Welt Tweed zu tragen. Dreiteiler bleiben in den Garderoben der First Ladies und ihrer Nachahmerinnen als eine perfekte Variante für öffentliche Veranstaltungen.

Designer gehen weiter, begeistern sich für die Klassik und schaffen neue Images. Die englischen Alexander McQueen und Burberry veranschaulichen den Briten, dass Tweed nicht nur ein „dörflicher“ Stoff ist.

Viele Engländer tragen Tweed nach Lust jeden Tag, mag es ein Jackett, einen Mantel oder ungewöhnliche Sportschuhe mit traditionellen karierten Wolleinsätzen sein. Das gilt den Vertretern von kreativen Berufen, freien Künstlern, Designern, Musikern. Sie haben einfach Tweed zum Teil ihrer Lebensweise gemacht, und sie tragen ihn nach britischer Art elegant, unbefangen und mit feiner Nachlässigkeit.


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